Löschwassertechnik-Wartung von Minimax – Ihre Vorteile im Überblick

Verlässlichkeit

Rechtzeitige Kontaktaufnahme durch den Servicetechniker zur Einhaltung des Wartungs- und Inspektionsplanes sowie eine lückenlose Dokumentation der Instandhaltungsmaßnahmen.

Kompetenz

Alle Servicetechniker sind Sachkundige, ausgebildet in unserer eigenen Akademie; durch ein hohes Maß an Spezialisierung sind herstellerübergreifende Inspektions- und Wartungsmaßnahmen möglich.

Instandsetzung

Unsere Techniker haben ein breites Sortiment an gängigen Ersatz- und Verschleißteilen in ihren mitgeführten Werkstattwagen. Mit einem hohen Maß an lagergeführten Ersatzteilen ist eine schnelle Verfügbarkeit für weitere Teile gegeben.

Präsenz

Durch die flächendeckende Präsenz unserer Servicetechniker in Deutschland und Österreich sind wir immer in Ihrer Nähe und Ihr zuverlässiger Partner für Ihre Löschwassertechnik-Wartung.

Vor-Ort-Beratung

Zur Einhaltung aktueller Normen und Richtlinien sowie zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Anlage bieten wir kostenlose und individuelle Beratungen durch unsere lokalen Außendienstmitarbeiter.

Qualität

... ist für uns ein Standard. Die Ausbildung der Techniker unterliegt den Anforderungen der Gütegemeinschaft GRIF; des Weiteren sind wir ISO 9001 zertifiziert.

Wissenswertes zur Löschwassertechnik (LWT)

DIN EN 671-3

Diese Europäische Norm gibt Empfehlungen für die Instandhaltung von Schlauchhaspeln und Wandhydranten. Diese sollen von einem Sachkundigen in Abständen überprüft werden, die von den Umgebungsbedingungen und/oder dem Brandrisiko bzw. der Brandgefahr abhängen, jedoch mindestens einmal jährlich. Erkannte Mängel müssen unverzüglich behoben werden. Durch diese Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass jede Schlauchhaspel oder jeder Wandhydrant am vorgesehenen Ort angebracht ist, frei zugänglich und gut sichtbar sowie nicht schadhaft, korrodiert oder undicht ist.

DIN 1988 Teil 600 und DIN 14462

Die DIN 1988 Teil 600 bezieht sich insbesondere auf die Instandhaltung von in Leitungsanlagen eingebauten Sicherungseinrichtungen und Sicherungsarmaturen. Zu den Sicherungsarmaturen gehören beispielsweise Rückflussverhinderer, Rohrbelüfter oder Druckerhöhungsanlagen. Zusätzlich zu dieser Norm sind die Angaben der Hersteller für Betrieb und Wartung zu beachten.

Nach der DIN 14462 ist die Instandhaltung von Wandhydrantenanlagen und Löschwasseranlagen in regelmäßigen Abständen und nach jedem Gebrauch durchzuführen. Zusätzlich müssen die jeweiligen Herstellerangaben berücksichtigt werden. Die Instandhaltungsmaßnahmen sind in Zeitabständen entsprechend den Herstellerangaben, bei Löschwasseranlagen „trocken“ jedoch spätestens nach 2 Jahren und bei Wandhydrantenanlagen sowie Überflur und Unterflurhydranten spätestens nach 1 Jahr durchzuführen. Die Instandhaltung muss durch einen Sachkundigen erfolgen.

  • Kaltwasserdruckprüfung der Steigleitung und der Schlauchanschlusseinrichtungen
  • Für die Prüfung gilt als zulässiger Betriebsüberdruck der Nenndruck von 1,6 Mpa
  • Zugänglichkeit der Einspeisung und Entnahmestellen
  • Prüfung auf Dichtheit
  • Gängigkeit der Schlauchanschlussarmaturen
  • Prüfung des Wasserdurchflusses
  • Funktionsfähigkeit der Einspeisearmatur, der Be- und Entlüftungs- sowie der Entleerungseinrichtung
  • Vollständigkeit der Beschilderung
  • Gängigkeit der Türen Geodätische Höhe über 30 m, Prüfung der Druckerhöhungsanlage
  • Dokumentation der durchgeführten Arbeiten
  • Kontrolle der Absperrventile
  • Kontrolle des Membranventils und der Membrane
  • Kontrolle des Manometers, der Magnetventile, Magnetspulen und Schlusshülsen
  • Kontrolle der Prüfbohrungen der hydraulischen Entleerungsventile, des
  • Bodenablaufes und des Ablauftrichters
  • Funktionsprobe
  • Funktionsprüfung der Notauslösung
  • Funktion der Schalt- und Versorgungszentrale, der Alarmhupe und des optischen
  • Alarmgebers, falls vorhanden, des Anzeigetableaus
  • Prüfung der Batterie- und Ladespannung der Notstromversorgung sowie des
  • Batteriezustandes, der Kabel und Pole
  • Kontrolle der Stromversorgung der Magnetventile
  • Prüfung der Endwiderstände, der Kurzschlussüberwachung und der Grenztaster
  • Messung der Flutungszeit
  • Kontrolle der Entleerungs- und Signaleinrichtungen sowie der elektrischen
  • Notauslösung
  • Dokumentation der durchgeführten Arbeiten
  • Wandhydrant ist am vorgesehenen Ort frei zugänglich, gut sichtbar angebracht
  • Wandhydrant ist in der richtigen Höhe ein- bzw. angebaut (1400 ± 200 mm) und hat eine korrekte Beschilderung (inkl. Haspel)
  • Sichtkontrolle auf Vollständigkeit und Beschädigungen sowie Leichtgängigkeit der Türen
  • Schlauch vollständig von Haspel abrollen und mit vorhandenem Betriebsdruck beaufschlagen
  • Prüfung der Bedienungsanleitung auf Vollständigkeit und Lesbarkeit
  • Prüfung der Tragarme und Befestigungen zur Halterung auf Festigkeit
  • Prüfung der Wasserdurchflussmenge mittels Volumenstrommessgerät
  • Kontrolle des Wasserdruckes (Gebrauchsdruckprüfung)
  • Prüfung des Schlauches auf Verformungen, Risse oder Verschleiß sowie auf die richtige Länge (in der Regel 30 m); bei Anzeichen von Beschädigung mit maximalem Betriebsdruck beaufschlagen
  • Prüfung der Schlauchanschlüsse, der Schlaucheinbände und der Schlauchschellen auf korrekte Befestigung
  • Kontrolle der Schlauchtrommel auf Beweglichkeit in beide Richtungen und Kontrolle der Schwenkbarkeit
  • Prüfung der Schlauchabsperrventile auf Gängigkeit
  • Kontrolle des Stahlrohrtyps
  • Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft
  • Dokumentation der durchgeführten Arbeiten
  • Prüfung auf Korrosion an sichtbaren Teilen
  • Kontrolle der Beweglichkeit der Absperrkörper
  • Prüfung auf Unversehrtheit der Klauen für den Standrohreinsatz
  • Entleerung des Mantelrohres Zustand und/oder Vorhandensein des elastischen Standrohrverschlusses sowie richtiger Sitz des Abschlussdeckels
  • Korrekter Einbau der Straßenkappe
  • Kontrolle der Beschilderung
  • Kontrolle des Fallmantels und der Deckkapseln
  • Funktion des Entleerungsventils sowie der Hydranteninnenteile
  • Dichtheit der Absperrung, Leckwasseraustritt und Mantelrohrentwässerung
  • Aufbau einer Messstrecke mit elektronischem Messgerät
  • Dokumentation der durchgeführten Arbeiten
Warum eine Wartung?

LWT-Anlagen sind im Ernstfall Lebensretter. Die Löschwasseranlage stellt nicht nur dem Ersthelfer eine Möglichkeit zur Entstehungsbrandbekämpfung, sie muss auch den Rettungskräften ausreichend Löschwasser zur Brandbekämpfung bereitstellen.

Was wird geprüft?

Bei einer Überprüfung der Löschwasseranlage wird neben der Übereinstimmung der Anlagenleistung mit dem Brandschutzkonzept auch die Übereinstimmung mit aktuellen Normen und Richtlinien kontrolliert.

Wie oft erfolgt die Wartung?

Zu den in der DIN 31051 genannten Instandhaltungsmaßnahmen gehören Inspektionen und Wartungen, die häufig einem festen Zeitplan unterliegen. Für Löschwasseranlagen gilt hier normativ ein Ein-Jahres-Zyklus. Hiervon können Herstellerangaben abweichen. Eine Löschwasseranlage "trocken" unterliegt einem zweijährigen Wartungs- und Inspektionsplan.

Sie interessieren sich für weitere Wartungsangebote?

Informieren Sie sich auch über unsere Wartung von Feuerlöschern aller Marken oder über unsere herstellerunabhängige Instandhaltung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA).

Kontakt Wartung LWT

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