Kompetenz im Brandschutz

Wartung Wandhydranten und Löschwasseranlagen

Fachgerechte Wartung und Instandhaltung von Wandhydrantenanlagen, Über- und Unterflurhydrantenanlagen sowie Löschwasseranlangen ʺtrockenʺ

Löschwassertechnische Anlagen sorgen im Brandfall für eine zuverlässige Löschwasser­versorgung und unterstützen sowohl Ersthelfer als auch die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung. Damit Wandhydranten, Steigleitungen, Füll- und Entleerungs­stationen sowie alle weiteren Elemente von Löschwasser­anlagen jederzeit einsatzbereit sind, ist eine regelmäßige Wartung und Inspektion durch sachkundige Fachkräfte erforderlich.

Professionelle Wartung von Löschwassertechnik und Wandhydranten durch Minimax

Professionelle Wartung von Löschwassertechnik und Wandhydranten durch Minimax

Minimax bietet die hersteller­übergreifende Wartung und Instandhaltung von Wandhydranten / Löschwasseranlagen nach den geltenden Normen und Herstelleranforderungen. So stellen Betreiber sicher, dass ihre Anlagen jederzeit zuverlässig funktionieren und den aktuellen Vorschriften entsprechen.
 

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Warum ist die Wartung von Löschwassertechnik wichtig?

Löschwasseranlagen sind ein wesentlicher Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes. Im Ernstfall müssen sie sofort und uneingeschränkt funktionieren. Regelmäßige Inspektion und Wartung der Wandhydranten sowie weiterer Löschwasseranlagen helfen dabei, 

  • die Einsatzbereitschaft der Anlage sicherzustellen,
  • Mängel frühzeitig zu erkennen und zu beheben, 
  • gesetzliche und normative Anforderungen einzuhalten,
  • die Betriebssicherheit dauerhaft zu gewährleisten und
  • den Werterhalt der Anlage zu sichern.

Bei einer Überprüfung der Löschwasseranlage wird neben der Übereinstim­mung der Anlagenleistung mit dem Brandschutzkonzept auch die Übereinstimmung mit aktuellen Normen und Richtlinien kontrolliert. 

Die Wartung von Löschwasseranlagen ergänzt weitere Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes. Dazu gehören unter anderem die regelmäßige > Prüfung von Feuerlöschern, die > Wartung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sowie die Bereitstellung von > Brandschutzhelfern im Betrieb.


Ihre Vorteile einer Wartung durch Minimax

  • Hohe Qualitätsstandards

    Wir sind > ISO 9001 zertifiziert; ein weltweit anerkanntes VdS-Qualitätssiegel für optimierte Betriebsabläufe. Somit können Sie sich bei uns auf Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit und höchste Qualität von Produkten und Dienstleistungen verlassen. Regelmäßige Stichprobenkontrollen durch unabhängige Gutachter gewährleisten eine fachgerechte Durchführung aller Wartungsarbeiten.
     
  • Sachkundige Servicetechniker

    Die Wartung erfolgt durch speziell ausgebildete Fachkräfte mit hoher Expertise im Bereich Löschwassertechnik. Die Ausbildung unterliegt den > Anforderungen der Gütegemeinschaft GRIF. Das ermöglicht herstellerübergreifende Prüfungen und Instandhaltungsmaßnahmen.
     
  • Schnelle Instandsetzung

    Durch mitgeführte Ersatz- und Verschleißteile können viele Reparaturen direkt vor Ort durchgeführt werden.
     
  • Flächendeckender Service

    Mit regional verfügbaren Servicetechnikern steht Minimax deutschlandweit und in Österreich als zuverlässiger Ansprechpartner zur Verfügung.
     
  • Persönliche Beratung

    Betreiber erhalten eine individuelle, kostenlose Beratung zur normgerechten Ausführung und Optimierung ihrer Löschwasseranlagen.
     
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Häufige Fragen zur Wartung von Wandhydranten / Löschwassertechnik (LWT)

DIN EN 671-3

Diese Europäische Norm gibt Empfehlungen für die Instandhaltung von Schlauchhaspeln und Wandhydranten. Diese sollen von einem Sachkundigen in Abständen überprüft werden, die von den Umgebungsbedingungen und/oder dem Brandrisiko bzw. der Brandgefahr abhängen, jedoch mindestens einmal jährlich. Erkannte Mängel müssen unverzüglich behoben werden. Durch diese Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass jede Schlauchhaspel oder jeder Wandhydrant am vorgesehenen Ort angebracht ist, frei zugänglich und gut sichtbar sowie nicht schadhaft, korrodiert oder undicht ist.

DIN 1988 Teil 600 

Die DIN 1988 Teil 600 bezieht sich insbesondere auf die Instandhaltung von in Leitungsanlagen eingebauten Sicherungseinrichtungen und Sicherungsarmaturen. Zu den Sicherungsarmaturen gehören beispielsweise Rückflussverhinderer, Rohrbelüfter oder Druckerhöhungsanlagen. Zusätzlich zu dieser Norm sind die Angaben der Hersteller für Betrieb und Wartung zu beachten. 

DIN 14462

Nach der DIN 14462 ist die Instandhaltung von Wandhydrantenanlagen und Löschwasseranlagen in regelmäßigen Abständen und nach jedem Gebrauch durchzuführen. Zusätzlich müssen die jeweiligen Herstellerangaben berücksichtigt werden. Die Instandhaltungsmaßnahmen sind in Zeitabständen entsprechend den Herstellerangaben, bei Löschwasseranlagen „trocken“ jedoch spätestens nach 2 Jahren und bei Wandhydrantenanlagen sowie Überflur und Unterflurhydranten spätestens nach 1 Jahr durchzuführen. Die Instandhaltung muss durch einen Sachkundigen erfolgen.


Wartungs- und Inspektionsumfang bei einer > Wandhydrantenanlage
 

  • Wandhydrant ist am vorgesehenen Ort frei zugänglich, gut sichtbar angebracht
  • Wandhydrant ist in der richtigen Höhe ein- bzw. angebaut (1400 ± 200 mm) und hat eine korrekte Beschilderung (inkl. Haspel)
  • Sichtkontrolle auf Vollständigkeit und Beschädigungen sowie Leichtgängigkeit der Türen
  • Schlauch vollständig von Haspel abrollen und mit vorhandenem Betriebsdruck beaufschlagen
  • Prüfung der Bedienungsanleitung auf Vollständigkeit und Lesbarkeit
  • Prüfung der Tragarme und Befestigungen zur Halterung auf Festigkeit
  • Prüfung der Wasserdurchflussmenge mittels Volumenstrommessgerät
  • Kontrolle des Wasserdruckes (Gebrauchsdruckprüfung)
  • Prüfung des Schlauches auf Verformungen, Risse oder Verschleiß sowie auf die richtige Länge (in der Regel 30 m); bei Anzeichen von Beschädigung mit maximalem Betriebsdruck beaufschlagen
  • Prüfung der Schlauchanschlüsse, der Schlaucheinbände und der Schlauchschellen auf korrekte Befestigung
  • Kontrolle der Schlauchtrommel auf Beweglichkeit in beide Richtungen und Kontrolle der Schwenkbarkeit
  • Prüfung der Schlauchabsperrventile auf Gängigkeit
  • Kontrolle des Stahlrohrtyps
  • Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft
  • Dokumentation der durchgeführten Arbeiten

Wartungs- und Inspektionsumfang bei Über- und Unterflur-Hydranten

  • Prüfung auf Korrosion an sichtbaren Teilen
  • Kontrolle der Beweglichkeit der Absperrkörper
  • Prüfung auf Unversehrtheit der Klauen für den Standrohreinsatz
  • Entleerung des Mantelrohres
  • Zustand und/oder Vorhandensein des elastischen Standrohrverschlusses sowie richtiger Sitz des Abschlussdeckels
  • Korrekter Einbau der Straßenkappe
  • Kontrolle der Beschilderung
  • Kontrolle des Fallmantels und der Deckkapseln
  • Funktion des Entleerungsventils sowie der Hydranteninnenteile
  • Dichtheit der Absperrung, Leckwasseraustritt und Mantelrohrentwässerung
  • Aufbau einer Messstrecke mit elektronischem Messgerät
  • Dokumentation der durchgeführten Arbeiten

Wartungs- und Inspektionsumfang bei einer > Füll- und Entleerungsstation

  • Kontrolle der Absperrventile
  • Kontrolle des Membranventils und der Membrane
  • Kontrolle des Manometers, der Magnetventile, Magnetspulen und Schlusshülsen
  • Kontrolle der Prüfbohrungen der hydraulischen Entleerungsventile, des Bodenablaufes und des Ablauftrichters
  • Funktionsprobe
  • Funktionsprüfung der Notauslösung
  • Funktion der Schalt- und Versorgungszentrale, der Alarmhupe und des optischen Alarmgebers, falls vorhanden, des Anzeigetableaus
  • Prüfung der Batterie- und Ladespannung der Notstromversorgung sowie des
  • Batteriezustandes, der Kabel und Pole
  • Kontrolle der Stromversorgung der Magnetventile
  • Prüfung der Endwiderstände, der Kurzschlussüberwachung und der Grenztaster
  • Messung der Flutungszeit
  • Kontrolle der Entleerungs- und Signaleinrichtungen sowie der elektrischen
  • Notauslösung
  • Dokumentation der durchgeführten Arbeiten

Wartungs- und Inspektionsumfang bei einer > Steigleitung trocken

  • Kaltwasserdruckprüfung der Steigleitung und der Schlauchanschlusseinrichtungen
  • Für die Prüfung gilt als zulässiger Betriebsüberdruck der Nenndruck von 1,6 MPa
  • Zugänglichkeit der Einspeisung und Entnahmestellen
  • Prüfung auf Dichtheit
  • Gängigkeit der Schlauchanschlussarmaturen
  • Prüfung des Wasserdurchflusses
  • Funktionsfähigkeit der Einspeisearmatur, der Belüftungs- und Entlüftungs- sowie der Entleerungseinrichtung
  • Vollständigkeit der Beschilderung
  • Gängigkeit der Türen
  • Geodätische Höhe über 30 m, Prüfung der Druckerhöhungsanlage
  • Dokumentation der durchgeführten Arbeiten


Wartung von Trennstationen

Zum Service-Angebot von Minimax gehört zudem die Wartung und Instandhaltung von Trennstationen, wie zum Beispiel Trennstation DTS 50, Schutzatmosphären-Trennstation T50, Druckerhöhungsanlage mit Vorlagebehälter maximat MX 1 und Druckerhöhungsanlage mit Vorlagebehälter MAXIMAT KOMPAKT-DEA

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Wissenswertes für Fachplaner & Architekten

Übersicht über Normen, Begriffe und Systeme, Planung und Installation von Löschwassereinrichtungen, Anforderungen aus dem Brandschutzkonzept, Einbau- und Installationsanleitungen, Ausschreibungstexte und Schilder finden Sie unter > Wissenswertes für Fachplaner und Architekten.

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